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Was kostet n8n? Preise, Hosting und DSGVO für KMU (Praxis-Guide 2026)

n8n kostet 2026 in der Cloud-Version zwischen 20 Euro pro Monat (Starter, 2.500 Workflow-Ausführungen, jährliche Zahlung) und 667 Euro pro Monat (Business, 40.000 Ausführungen), laut n8n-Preisseite. Self-hosted ist die Software selbst kostenlos, Sie zahlen nur den Server: bei einem deutschen Anbieter wie Hetzner rund 5 bis 20 Euro im Monat, plus ehrlich gerechnet 1 bis 3 Stunden Pflege monatlich. Ich betreibe n8n seit über einem Jahr produktiv self-hosted und rechne hier beide Wege durch. Stand: Juli 2026.

Niklaas Zander Niklaas Zander · 3. Juli 2026 · 9 Min. Lesezeit
Serverschrank mit leuchtenden türkisen Verbindungslinien, davor ein Notizblock mit handschriftlicher Kostenrechnung für ein Automatisierungs-Projekt
Kurze Antwort

n8n Cloud kostet 2026 zwischen 20 Euro pro Monat (Starter, 2.500 Workflow-Ausführungen) und 667 Euro pro Monat (Business, 40.000 Ausführungen), jeweils bei jährlicher Zahlung. Self-hosted ist die Software kostenlos (Community Edition), Sie zahlen nur den Server ab 5,49 Euro im Monat plus realistisch 1 bis 3 Stunden Pflege monatlich. Alle Preise netto, Stand Juli 2026.

Das Wichtigste in Kürze

  • n8n Cloud kostet 2026 laut Anbieter-Preisseite 20 Euro (Starter, 2.500 Ausführungen), 50 Euro (Pro, 10.000) oder 667 Euro pro Monat (Business, 40.000) bei jährlicher Zahlung; bei monatlicher Zahlung sind es 24, 60 beziehungsweise 800 Euro, mit jährlicher Zahlung sparen Sie also rund 17 Prozent.
  • Self-hosted ist die n8n-Software kostenlos (Community Edition), der Server kostet bei einem deutschen Anbieter wie Hetzner zwischen 5,49 und rund 20 Euro im Monat (Stand nach der Preisanpassung vom 15. Juni 2026); dazu kommen realistisch 1 bis 3 Stunden Wartung monatlich.
  • Der Preislogik-Unterschied entscheidet: n8n rechnet pro Workflow-Ausführung (Schritte unbegrenzt), Zapier pro Aufgaben-Schritt, Make pro Einzelschritt (Modul-Schritt). Ein 5-Schritte-Ablauf mit 1.000 Läufen im Monat sind bei n8n 1.000 Ausführungen, bei Zapier 5.000 Aufgaben.
  • DSGVO: Self-Hosting auf einem Server in Deutschland ist der Königsweg, weil Kundendaten das eigene System nicht verlassen. n8n Cloud läuft laut Anbieter auf Microsoft Azure in der EU, die n8n GmbH sitzt in Berlin.
  • Ehrliche Einordnung: n8n ist das mit Abstand günstigste Werkzeug für komplexe Automatisierungen, aber kein Selbstläufer. Es braucht jemanden, der die Abläufe baut und pflegt, sonst steht das System nach dem ersten Update-Problem still.

Wer nach den Kosten von n8n sucht, findet zwei Antworten, die sich scheinbar widersprechen: "n8n ist kostenlos" und "n8n kostet bis zu 667 Euro im Monat". Beides stimmt, und beides ist nur die halbe Rechnung. Ich betreibe n8n seit über einem Jahr produktiv self-hosted für meine eigene Agentur, praktisch alle meine internen Abläufe laufen darüber. Deshalb hier die ganze Rechnung: Cloud-Preise, Self-Hosting inklusive des Aufwands, über den selten jemand spricht, und der Vergleich mit Make und Zapier. Alle Preise Stand Juli 2026, B2B-Preise verstehen sich netto.

Was ist n8n?

n8n ist ein Workflow-Automatisierungs-Werkzeug: Es verbindet Programme wie E-Mail, CRM, Tabellenkalkulation und KI-Modelle miteinander und führt wiederkehrende Abläufe automatisch aus, gebaut per visuellem Baukasten, bei Bedarf mit eigenem Code erweitert. Entwickelt wird n8n von der n8n GmbH mit Sitz in Berlin; die Software läuft wahlweise in der Cloud des Anbieters oder auf Ihrem eigenen Server.

Die n8n Cloud-Preise 2026 im Überblick

n8n Cloud kostet 2026 laut Preisseite des Anbieters 20 Euro pro Monat im Starter-Plan (2.500 Ausführungen), 50 Euro im Pro-Plan (10.000 Ausführungen) und 667 Euro im Business-Plan (40.000 Ausführungen), jeweils bei jährlicher Zahlung. Wer monatlich zahlt, zahlt 24, 60 beziehungsweise 800 Euro; mit jährlicher Zahlung sparen Sie also rund 17 Prozent. Für Konzern-Anforderungen gibt es einen Enterprise-Plan auf Anfrage. Eine dauerhaft kostenlose Cloud-Stufe gibt es nicht, nur eine Testphase ohne Kreditkarte.

Ausführung (Execution): Ein kompletter Durchlauf eines Workflows, vom Auslöser bis zum letzten Schritt. Bei n8n zählt jeder Durchlauf als eine Ausführung, egal ob der Ablauf 3 oder 50 Arbeitsschritte enthält.

PlanPreis (jährliche Zahlung, Stand Juli 2026)Preis (monatliche Zahlung)Ausführungen pro Monat
Starter20 Euro/Monat24 Euro/Monat2.500
Pro50 Euro/Monat60 Euro/Monat10.000
Business667 Euro/Monat800 Euro/Monat40.000
Enterpriseauf Anfrageauf Anfrageindividuell

Bemerkenswert an diesem Modell: Nutzer und aktive Workflows sind in allen Plänen unbegrenzt, bezahlt wird nur nach Ausführungen. Für einen typischen Betrieb mit 5 bis 15 Automatisierungen, die ein paar hundert Mal im Monat laufen, reicht der Starter-Plan oft lange aus. Das ist ein anderer Ansatz als bei den meisten US-Wettbewerbern, dazu gleich mehr.

Self-Hosting: die ehrliche Rechnung

Self-hosted kostet die n8n-Software selbst nichts: Die Community Edition ist frei verfügbar und deckt für die allermeisten KMU-Anwendungsfälle alles Nötige ab. Was Sie bezahlen, ist der Server, auf dem n8n läuft, und die Zeit für die Pflege. Genau diese zweite Position wird in vielen Rechnungen unterschlagen.

Was der Server kostet

Ein kleiner Cloud-Server bei einem deutschen Anbieter reicht für den Einstieg völlig. Bei Hetzner kostet die kleinste sinnvolle Maschine (CX23, 2 Prozessorkerne, 4 GB Arbeitsspeicher) laut offizieller Preisliste 5,49 Euro im Monat, die nächstgrößere mit 8 GB Arbeitsspeicher (CX33) 8,49 Euro. Dazu ein Hinweis zur Aktualität: Hetzner hat die Pläne 2026 umgestellt und die Preise zum 15. Juni 2026 angehoben. Ältere Artikel nennen noch 3,79 Euro für den Einstiegs-Server, dieser Preis gilt nicht mehr. Zur Einordnung: Marktüblich liegen 2026 die Preise für einen n8n-tauglichen Einsteiger-Server bei rund 4 bis 7 Euro im Monat, aufs Jahr gerechnet also 48 bis 84 Euro. Mehr kostet der Einstieg in den Eigenbetrieb serverseitig nicht; mein eigenes Produktivsystem läuft seit über einem Jahr genau in dieser Preisklasse auf einem Hetzner-Server. Selbst wenn Sie großzügig dimensionieren und Backups dazubuchen, bleiben Sie meist unter 20 Euro im Monat. Zum Vergleich: Das ist weniger als der günstigste Cloud-Plan, bei unbegrenzten Ausführungen.

Was die Pflege kostet

Und jetzt der Teil, den die "n8n ist kostenlos"-Artikel gern weglassen. Ein self-hosted System muss jemand betreiben: Updates einspielen, Backups prüfen, den Server absichern, und hin und wieder einen Workflow reparieren, der nach einem Update nicht mehr sauber läuft. Aus meiner eigenen Praxis nach über einem Jahr Produktivbetrieb: Rechnen Sie mit 1 bis 3 Stunden pro Monat, wenn jemand im Haus das System kennt. Wenn niemand es kennt, sind es keine 3 Stunden, sondern ein Stillstand zur Unzeit.

Der klassische Denkfehler: "Die Software ist gratis, also ist die Automatisierung gratis." Die Software ist der kleinste Kostenblock. Das Bauen der Abläufe und der laufende Betrieb sind der eigentliche Aufwand, egal ob Sie das intern lösen oder einkaufen.

Self-Hosting: Server (z. B. Hetzner CX23), Software kostenlos
5,49 €
n8n Cloud Starter (2.500 Ausführungen)
20 €
n8n Cloud Pro (10.000 Ausführungen)
50 €
n8n Cloud Business (40.000 Ausführungen)
667 €
Quelle: n8n-Preisseite und Hetzner-Preisliste, Stand Juli 2026. Monatspreise netto, Cloud-Pläne bei jährlicher Zahlung; Balkenlänge proportional zum Monatspreis.

n8n vs. Make vs. Zapier vs. Power Automate: der Preisvergleich

Der entscheidende Unterschied zwischen den großen Automatisierungs-Werkzeugen ist nicht der Einstiegspreis, sondern die Abrechnungslogik: n8n rechnet pro Workflow-Ausführung, Make pro Einzelschritt (jeder Arbeitsschritt eines Moduls zählt), Zapier pro Aufgabe (jeder Aktionsschritt) und Microsoft Power Automate pro Nutzer- beziehungsweise Bot-Lizenz, unabhängig vom Volumen. Bei einfachen Abläufen mit zwei, drei Schritten ist das fast egal. Bei komplexen Abläufen entscheidet es über Faktor 5 und mehr auf der Rechnung.

WerkzeugAbrechnungslogikEinstiegspreis (Stand Juli 2026)Kostenlose Stufe
n8n Cloudpro Workflow-Ausführung, Schritte unbegrenzt20 Euro/Monat für 2.500 Ausführungen (jährliche Zahlung)nur Testphase
n8n self-hostedSoftware kostenlos, nur Serverkostenab 5,49 Euro/Monat Server (z. B. Hetzner CX23)ja, Community Edition
Makepro Einzelschritt (jeder Modul-Schritt zählt)ab 9 US-Dollar/Monat für 10.000 Schritteja, 1.000 Schritte/Monat
Zapierpro Aufgabe (jeder Aktionsschritt zählt)ab 19,99 US-Dollar/Monat für 750 Aufgaben (jährliche Zahlung)ja, 100 Aufgaben/Monat
Power Automatepro Nutzer- bzw. Bot-Lizenz, nicht pro Ausführung13 Euro/Nutzer/Monat (Premium, jährliche Zahlung, zzgl. MwSt.)nur Testphase (30 Tage)

Ein Rechenbeispiel macht den Unterschied greifbar. Angenommen, ein Ablauf mit 5 Schritten läuft 1.000 Mal im Monat, etwa eine automatische Anfragen-Bearbeitung: Bei n8n sind das 1.000 Ausführungen, das passt bequem in den Starter-Plan für 20 Euro. Bei Zapier verbraucht ein 5-Schritte-Ablauf laut Anbieter-Logik 5 Aufgaben pro Durchlauf, also 5.000 Aufgaben, ein Mehrfaches des 750er-Einstiegspakets. Bei Make fallen ebenfalls grob 5.000 Schritte an, was dort noch ins Einstiegspaket passt. Je mehr Schritte und je mehr Volumen, desto deutlicher gewinnt n8n, self-hosted sowieso.

Merksatz

n8n rechnet pro Workflow-Ausführung, nicht pro Einzelschritt. Derselbe 5-Schritte-Ablauf mit 1.000 Läufen im Monat kostet bei n8n 1.000 Ausführungen, bei Abrechnung pro Aufgabe dagegen 5.000. Je komplexer der Ablauf und je höher das Volumen, desto stärker fällt dieser Unterschied auf der Rechnung aus.

Power Automate spielt in diesem Vergleich eine Sonderrolle: Es rechnet nicht nach Volumen ab, sondern pro Nutzer (Premium-Plan: 13 Euro pro Nutzer und Monat zzgl. MwSt. bei jährlicher Zahlung, laut Microsoft-Preisseite, Stand Juli 2026). Das lohnt sich vor allem für Betriebe, die ohnehin tief im Microsoft-365-Umfeld arbeiten und Automatisierungen eng an Outlook, Teams und SharePoint hängen wollen. Für werkzeugoffene Automatisierung über viele verschiedene Programme hinweg ist n8n die flexiblere und bei hohem Volumen die günstigere Wahl. Ein ausführlicher Vier-Wege-Vergleich der Werkzeuge folgt in einem eigenen Artikel.

Der ehrliche Gegenpol: Zapier und Make sind spürbar einfacher zu bedienen und für den Start ohne technische Hilfe besser geeignet. Wer nur eine Handvoll simple Verknüpfungen braucht (neue Formular-Anfrage in eine Tabelle schreiben und eine Mail auslösen), fährt mit der kostenlosen Stufe von Make oder Zapier völlig in Ordnung und braucht kein n8n. Welche Abläufe sich überhaupt für Automatisierung eignen, habe ich hier durchsortiert: Welche Prozesse automatisieren?

DSGVO: Wo Ihre Daten laufen

Für die DSGVO ist n8n self-hosted auf einem Server in Deutschland oder der EU der Königsweg: Kundendaten, Bewerberdaten und Rechnungsdaten verlaufen dann ausschließlich über Ihr eigenes System, kein Automatisierungs-Dienstleister sitzt dazwischen. Sie brauchen einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nur mit dem Hosting-Anbieter, und deutsche Anbieter wie Hetzner stellen den standardmäßig bereit. Genau deshalb baue ich Kundensysteme bevorzugt auf dieser Basis.

Die n8n Cloud ist DSGVO-seitig besser aufgestellt als viele US-Alternativen: Die n8n GmbH sitzt in Berlin, und die Cloud-Daten liegen laut der Sicherheitsseite des Anbieters auf Microsoft Azure in der EU, ein AVV ist verfügbar. Der Punkt, den Sie prüfen sollten: Die Infrastruktur läuft bei einem US-Hyperscaler, was je nach Datenlage eine Bewertung im Einzelfall braucht. Bei Make und Zapier gilt dasselbe in verschärfter Form, hier sollten Sie Serverstandort und AVV vor dem Einsatz mit personenbezogenen Daten genau ansehen.

Wichtig: Das Automatisierungs-Werkzeug ist nur die halbe DSGVO-Miete. Die andere Hälfte sind die Dienste, die Ihre Workflows anbinden, etwa KI-Modelle oder Cloud-Speicher. Was da im Einzelnen zu prüfen ist, steht in meiner DSGVO-Checkliste für KI im Betrieb.

Ehrlich: n8n ist kein Selbstläufer

Die wichtigste Kostenwahrheit zum Schluss: n8n ist das mit Abstand günstigste und mächtigste Werkzeug in diesem Vergleich, aber es baut und pflegt sich nicht selbst. Ein individuell gebautes KI-System auf n8n-Basis, das zum Beispiel Anfragen vorsortiert oder Angebote vorbereitet, braucht jemanden, der die Abläufe sauber konstruiert, testet und am Laufen hält. Die rund 5 Euro Serverkosten sind schnell bezahlt. Die Frage ist, wer die Arbeit macht.

Dafür gibt es drei ehrliche Antworten. Erstens: ein eigener Mitarbeiter mit Interesse und Zeit, das ist der günstigste Weg, wenn Sie diese Person haben. Zweitens: Sie lassen es bauen und betreiben es danach selbst. Drittens: Sie lassen bauen und betreuen. Was davon für Ihren Betrieb passt, hängt an Ihren Prozessen, nicht an der Preisliste. In meiner KI-Beratung (1 Tag vor Ort, 1.500 Euro netto Festpreis (Einführungspreis, regulär 2.500 Euro), bei Umsetzung innerhalb von 60 Tagen voll verrechnet) kalkuliere ich die Umsetzung auf den Euro, inklusive der laufenden Kosten, und sage Ihnen auch, wenn eine kostenlose Make-Stufe für Ihren Fall reicht und Sie mich dafür nicht brauchen.

Der nächste Schritt: Wenn Sie wissen wollen, ob sich ein n8n-System für Ihre Abläufe rechnet, ist das kostenlose Erstgespräch der richtige Einstieg. Vorab können Sie den 3-Minuten-Selbstcheck machen. Und was Beratung dazu im Markt kostet, steht transparent hier: Was kostet KI-Beratung?

Tool-Steckbriefe zum Weiterlesen: Auf KI-Tool24, meinem eigenen KI-Tool-Verzeichnis, finden Sie den n8n-Steckbrief sowie die Vergleiche zu Make, Zapier und weiteren Automatisierungs-Tools.

Wissen, wo KI sich in Ihrem Betrieb rechnet?

Genau das kläre ich in der KI-Beratung: ein Tag bei Ihnen vor Ort, am Ende steht eine Roadmap mit Euro-Zahlen. Der erste Schritt ist ein kostenloses Erstgespräch.

Mit Niklaas sprechen

Häufige Fragen

Was ist n8n?

n8n ist ein Workflow-Automatisierungs-Werkzeug der n8n GmbH aus Berlin: Es verbindet Programme wie E-Mail, CRM, Tabellenkalkulation und KI-Modelle und führt wiederkehrende Abläufe automatisch aus. Gebaut wird per visuellem Baukasten, bei Bedarf mit eigenem Code erweitert. Die Software läuft wahlweise in der n8n Cloud (ab 20 Euro pro Monat) oder kostenlos als Community Edition auf dem eigenen Server.

Was kostet n8n im Monat?

n8n Cloud kostet laut Anbieter-Preisseite 20 Euro pro Monat im Starter-Plan (2.500 Ausführungen), 50 Euro im Pro-Plan (10.000 Ausführungen) und 667 Euro im Business-Plan (40.000 Ausführungen), jeweils bei jährlicher Zahlung. Bei monatlicher Zahlung zahlen Sie 24, 60 beziehungsweise 800 Euro; jährliche Zahlung spart rund 17 Prozent. Self-hosted zahlen Sie nur den Server, ab rund 5 Euro im Monat.

Ist n8n kostenlos?

Die Software ja, der Betrieb nein. Die Community Edition von n8n ist kostenlos und kann auf einem eigenen Server betrieben werden, der bei deutschen Anbietern ab 5,49 Euro im Monat kostet (Hetzner-Preisliste, Stand Juli 2026). Ehrlich gerechnet kommen 1 bis 3 Stunden monatliche Pflege dazu (Updates, Backups, Fehlerbehebung). Eine dauerhaft kostenlose Cloud-Version gibt es nicht, nur eine Testphase.

Ist n8n DSGVO-konform?

Self-hosted auf einem Server in Deutschland oder der EU ist n8n der DSGVO-Königsweg: Die Daten verlassen Ihr eigenes System nicht, ein AVV ist nur mit dem Hosting-Anbieter nötig. Die n8n Cloud liegt laut Anbieter auf Microsoft Azure in der EU, die n8n GmbH sitzt in Berlin und stellt einen AVV bereit. Prüfen müssen Sie zusätzlich immer die Dienste, die Ihre Workflows anbinden, etwa KI-Modelle.

Was ist günstiger: n8n, Make oder Zapier?

Bei komplexen oder häufig laufenden Abläufen fast immer n8n, weil es pro Workflow-Ausführung abrechnet statt pro Einzelschritt: Ein 5-Schritte-Ablauf mit 1.000 Läufen im Monat sind bei n8n 1.000 Ausführungen (Starter-Plan, 20 Euro), bei Zapier 5.000 Aufgaben. Für eine Handvoll simple Verknüpfungen reichen dagegen die kostenlosen Stufen von Make (1.000 Schritte/Monat) oder Zapier (100 Aufgaben/Monat) völlig aus.

Was kostet ein Server für n8n?

Zwischen rund 5 und 20 Euro im Monat. Bei Hetzner kostet die kleinste sinnvolle Maschine (CX23, 2 Kerne, 4 GB Arbeitsspeicher) nach der Preisanpassung vom 15. Juni 2026 laut Preisliste 5,49 Euro monatlich, die nächstgrößere mit 8 GB (CX33) 8,49 Euro. Das reicht für die meisten KMU-Anwendungsfälle. Der Serverpreis ist aber der kleinste Posten: Einrichtung, Absicherung und laufende Pflege sind der eigentliche Aufwand.

Quellen: n8n: Offizielle Preisseite (Cloud-Pläne Starter, Pro, Business, Enterprise) · n8n: Security-Seite (Hosting auf Microsoft Azure in der EU, Sitz Berlin, AVV) · Make: Offizielle Preisseite (Pläne und Abrechnungslogik) · Zapier: Offizielle Preisseite (Pläne und Aufgaben-Logik) · Hetzner Docs: Preisanpassung Cloud-Server zum 15.06.2026 (CX23, CX33) · Microsoft: Power Automate Preise (Premium 13 Euro/Nutzer/Monat, jährliche Zahlung)

Niklaas Zander

Niklaas Zander

KI- und Recruiting-Berater, Autor von "Der Bewerber-Code". Führt seine eigene Agentur fast komplett mit KI und baut KI-Systeme für kleine und mittlere Betriebe: DSGVO-konform, mit Plan statt Spielerei. Mehr zur KI-Beratung.